Be YoURsElfE~*°

Kapitel 5

Sie geht weiter. Hört den Motor hinter sich. Dreht sich weiterhin nicht um. Plötzlich hört sie, wie der Fahrer Gas gibt. Sie dreht sich um. In dem Moment spürt sie, wie sie durch die Luft geschleudert wird. Sie spürt einen stechenden Schmerz, knallt auf den Boden. Dann wird es schwarz um sie.

Er rennt auf sie zu. Sie liegt auf dem Boden, Regen mischt sich mit Blut auf ihrem Gesicht. Er öffnet ihre Tasche, nimmt das Päckchen heraus. Er lächelt wieder sein freudloses Lächeln. Dann steht er auf und wendet sich ab. Geht ein paar Schritte. Und geht wieder zu ihr zurück. Er kann sie nicht einfach hier liegen lassen. Sein Blick wandert über ihr Gesicht. Er streckt die Hand aus -
“Fass mich nicht an!“
zischt sie. Er schaut sie erschrocken an. Sie rappelt sich auf und steht dann vor ihm. Wischt sich das Blut von den aufgeschlagenen Händen. Und blitzt ihn böse an. Er schluckt.
“Du bist auch nicht zufällig um diese Zeit genau hier, stimmts!?“
“Ich...ähm...also...“
“Spar dir das!“
Sie drückt ihn an die Hauswand. Holt zum Schlag aus – und hält inne. Er schaut in ihre grünen Augen. Und verliert sich darin. Grün, mysteriös. Und irgendwie zu lieb, um ihn zu schlagen. Trotzdem blitzen sie immer noch gefährlich. Sein Blick wandert von den grünen Augen zu ihren Haaren. Die schwarzen Haare mit dem roten Pony. Sie glänzen im Regen.
“Was starrst du so!? Hast du noch nie n Mädchen gesehen?“
“Ich...ich wollte das nicht.“
“Ach, du wolltest es nicht, also hast du mal eben dem Typen gesagt, er soll mich umfahren! Ich bin nicht total blöd.“
“Ich wollte es wirklich nicht. Aber ich musste. Sonst...“
Er schweigt. Sie schaut ihn an. Die grünen Augen sind nur noch Schlitze.
“Sonst hättest du Stress bekommen.
Mit The Unknown.”
”Woher – weißt – du – das?”
“Das kann dir scheißegal sein. Du gibst mir jetzt die Schachtel und ich lasse dich gehen.“
“Ich kann sie dir nicht geben. Ich brauche sie.“
“Du brauchst gar nichts. Außer n paar aufs Maul.“
Er schaut sie unsicher an. Jetzt wird er bezahlen. Sie blitzt ihn wieder an. Er wendet den Blick ab von ihr. Er will nicht länger in diese grünen Augen blicken, die so schön und so böse sind. Er spürt ihre Hand. Sie tastet ihn ab. Sie schiebt ihre Hand in seine Hosentasche. Zieht das Päckchen heraus und steckt es in ihre Sweatshirttasche. Er blickt unsicher auf seine Schuhe. Lässt sie ihn jetzt einfach so gehen? Er schaut sie wieder an. Sie erwidert seinen Blick. Er unsicher, sie böse. Dann holt sie aus und schlägt zu. Und dann dreht sie sich um. Und geht. Er schaut ihr nach.
5.1.08 18:47


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